DIE LIEBE DER RUTH B.

Monodrama von B. Apel / M. Bienert

Titelrolle und Inszenierung: Monika Bienert

Das Stück erzählt von einer emanzipierten Frau, die durch die Liebe zu einem Mann als Mensch und Künstlerin scheitert. 

Ruth B. lebte von allem zu viel: sie arbeitete zu viel, trank zu viel, rauchte zu viel und liebte zu viel … 

An ihrem Todestag, im Januar 1974 in der Charite in Ost-Berlin, schaut sie auf ihr turbulentes Leben mit seinen dramatischen, tragischen und komischen Momenten zurück.

Sie, geboren 1906 in Kopenhagen, eine emanzipierte, lebenshungrige, schöne, junge Frau, die mit dem Fahrrad nach Paris und Moskau reist und Reportagen darüber schreibt, die Schauspielerin und Regisseurin ist.

In Dänemark trifft sie 1933 Bertolt Brecht, wird seine Geliebte und Mitarbeiterin.

Dann ist nichts mehr wie es war.

Das Stück schildert Ruth Berlaus und Bertolt Brechts exzessive Beziehung, die zwischen Liebe und Hass von 1933 bis zu seinem Tod dauerte.

 



 

 

 

 

KRITIKEN 

Die brillante Monika Bienert hat all die Hochs und Tiefs der Berlau meisterlich in Szene gesetzt, hat gelacht, geschrien und geflüstert; war glücklich und traurig, stark und schwach. In der spärlichen Bühnendekoration spielte sie leicht, bewegte sich erzählend, träumend und langsam alternd zwischen Stuhl, Tisch und Bank. Sie war verschmitzt, humorvoll und ironisch. Alle Facetten einer Schauspielerin waren hier gefordert.
Märkischer Bogen November 2010   

Starker Beifall und Bravorufe im Bruckner-Foyer des Renaissance Theaters für die Berliner Premiere.  ...  eineinhalb Stunden spannungsvoll mit vielen schauspielerischen Nuancen. ... Da wurde sie schön direkt, ohne falsche Sentimentalität auch bei zarten Gedanken. Und gelegentlich blitzte auch ein trockener, selbstironischer Ton auf.
radio-mensch 25.06. 2011

Monika Bienert und Barbara Apel haben daraus einen interessanten, herzlich applaudierten Theaterabend gemacht.
Monika Bienert spielt in eigener Regie fesselnd und anrührend die Tragik einer Frau, die im Kampf um Brecht allzu hoch pokert und unterliegt.
Märkische Oder Zeitung 27.06. 2011

… Aufstehn, laufen, sitzen, rauchen, stelzen, sich brüsten, eine Decke knüllen, wenn es um das einzige Kind geht, das nicht überlebt - die Darstellerin zeigt alle Stufen von Verbitterung, Hohn, Verzweiflung, Kompromissbereitschaft, Anklage, Hass und Sehnsucht ... Ein bemerkenswertes Spiel ...
Potsdamer Neueste Nachrichten 18.02. 2011

 

GASTSPIELE (Auswahl)

Renaissance-Theater Berlin

Mozarthaus St. Gilgen/Österreich

Kleines Theater im Volkshaus, Michendorf

Bürgerhaus Berlin-Grünau

Jagdschloß Grunewald, Berlin

Bürgersaal, Kleinmachnow

Gutshaus Neu-Cladow, Berlin